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DVD-Film "Von Barbian nach Klobenstein"

Ausgangsort dieser rund 10km langen Tour ist BARBIAN (836m), auch als „Das Dorf mit dem schiefen Turm“ genannt.

Das Gemeindegebiet dieses herrlich gelegenen Ferienortes erstreckt sich von der Talsohle des Eisack bis hinauf zum Rittner Horn (2260m), einem der schönsten Aussichtspunkte Südtirols, mit direkten Blick auf den Schlern, Südtirols bekanntesten Berg und Wahrzeichen der Region.

Wir verlassen Barbian in Richtung Süden und fahren auf der gut ausgebauten, aber verkehrsarmen alten Kaiserstrasse erst eben und anschließend leicht abwärts bis zum Weiler SAUBACH.Dabei genießen wir auf dieser Wegstrecke die wunderbare Aussicht auf das Eisacktal und die gegenüberliegende Talseite wie auch auf den Barbianer Wasserfall. Vorbei an der in gotischer Zeit erbauten Kirche von Saubach folgen wir weiter der nun schmaler werdenden Strasse am Pennhof -(Sehenswert die wunderschönen verschiedenen Fuchsien im Hof!!)- vorbei erst bergab und dann ansteigend zum Rotwandter-Hof.

Hier kann man das St. Verena-Kirchlein besuchen, welches auf einem Porphyrhügel steht und 1256 erstmals urkundlich erwähnt wird. Ein schöner Rundblick auf die Dolomiten und auf Kastelruth an der gegenüberliegenden Talseite belohnt diesen Abstecher. Wir folgen nun weiter der sehr schön gelegenen und aussichtsreichen Höhenstrasse leicht aufwärts am historisch sehr interessanten Penzlhof vorbei, bis zum Braun-Anwesen.

Im Anschluss müssen wir bis zur Ortschaft LENGSTEIN (972m) ein steiles Wegestück überwinden.Weiter aufwärts fahrend erreichen wir MARIA SAAL (1185m) mit der gleichnamigen sehenswerten Kirche aus dem 16./17. Jahrhundert, Gnadenbild-Legende, Wandbild „Muttergottes mit dem Regenschirm“ und dem St. Nikolaus Kirchlein, dessen Turm aus dem 12. Jahrhundert stammt.

Nicht mehr ganz so steil geht es weiter nach LENGMOOS (1164m) mit der sehenswerten Kommende, eine Ordensniederlassung des Deutschen Ritterordens, und zu unserem Ziel KLOBENSTEIN (1156m). In Lengmoos besuchen wir noch die weltweit bekannten Erdpyramiden. Diese sind eine geologische Besonderheit. Die Entwicklung dieser aus dem Boden wachsenden Orgelpfeifen geht auf die Eiszeit zurück, in der die Gletscher das Moränenmaterial hier ablagerten, aus dem die Erdpyramiden entstehen. Aufgrund von Erosion wachsen diese Säulen stetig und auch aufgrund dieser Erosion werden sie auch wieder verschwinden, sobald der Deckstein von ihnen abfällt.

 

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